Bärenstarkes Festival? | Rückblick auf die Berlinale 2024

Nach elf vollgepackten Festivaltagen resümieren Lida und Paul ihre Eindrücke der 74. Berlinale. Wie verdient sind die Gewinner*innen der Silbernen und des Goldenen Bären? Welche Filme, sind den beiden am meisten in Erinnerung geblieben? Und welchen Film sollte man am besten meiden, wenn er hierzulande veröffentlicht wird? Ein kurzer Rundumschlag, der sofort startet, wenn ihr auf Play drückt!

Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch!

Thank you very much to BASTIAN HAMMER for the orchestral part of the intro!

I used the following sounds of freesound.org:
16mm Film Reel by bone666138
wilhelm_scream.wav by Syna-Max
backspin.wav by il112
Crowd in a bar (LCR).wav by Leandros.Ntounis
Short Crowd Cheer 2.flac by qubodup

License (Copyright):
Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)

Berlin Bytch Love | Leben, leiden, lieben

Ab dem 29. Februar wird „Berlin Bytch Love“ in den Kinos zu sehen sein, ein Film, der die Geschichte der 15-jährigen Sophie und des zwei Jahre älteren Dominik erzählt. Das Paar ist von zu Hause weggelaufen, um einen Sommer lang ihre Liebe auf den Straßen von Berlin zu leben. Doch nun steht Sophie vor einer unerwarteten Schwangerschaft, die heißen Tage sind vorbei, und der kalte Winter steht bevor, während die Polizei nach dem Paar sucht. Was wie eine rebellisch-romantische Fiktion klingt, ist in Wirklichkeit eine dokumentarische Momentaufnahme des Erwachsenwerdens. Der Titel vereint Elemente eines Dokumentarfilms und eines Spielfilms und verspricht eine fesselnde Erfahrung. David und Manuel besprechen in unserem Podcast ausführlich, ob der Film dieses Versprechen einhält und wie mitreißend er ist. Drückt auf Play, um ihre Diskussion zu hören.

Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch!

Trailer

Thank you very much to BASTIAN HAMMER for the orchestral part of the intro!

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16mm Film Reel by bone666138
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60 Minuten (Netflix) | „Lola rennt“ mit Arschtritten

Einmal hetzte Franka Potente in „Lola rennt“ durch Berlin, um bei ihrem Freund zu sein. In der neuen Netflix-Produktion „60 Minuten“ ist es nun „Rheingold“-Star Emilio Sakraya, der ab dem 19. Januar in Echtzeit durch die Hauptstadt eilt, um rechtzeitig seinen Nachwuchs zu sehen. Auch wenn ihm dabei die Was-wäre-wenn-Komponente von Lola fehlt, kann er doch auf seine MMA-Skills zählen, die sich als äußerst notwendig erweisen. Octavio, ein Profikämpfer, entscheidet sich gegen einen Kampf und für seine Tochter, was einigen einflussreichen Gestalten aus der Unterwelt überhaupt nicht passt. Sie setzen alles daran, den Vater zu jagen, der sich mit Fäusten, Kniestößen und anderen körperlichen Mitteln gegen die Aggressoren verteidigt. Sven und Stu waren anfangs skeptisch, ob der Film tatsächlich funktioniert oder ob er möglicherweise nur ein weiterer Beweis dafür ist, dass deutscher Film und Action so gut zusammenpassen wie Guacamole und Wackelpudding. Ob ihre anfängliche negative Vorverurteilung bestätigt wurde oder sie am Ende positiv überrascht waren, könnt ihr im Podcast erfahren. Drückt einfach auf Play, und los geht’s. Ein Profi-Tipp: Nutzt einen Finger statt der ganzen Faust.

Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch.

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Munch | Auch als Biopic der letzte Schrei?

Was denn, ihr hattet dieses Jahr etwa noch nicht genug Künstler-Biopics? Nein? Tja, Glück gehabt, denn eure Schreie wurden erhört. Und so startet nach „Dalíland“ ab dem 14. Dezember mit Munch ein weiterer Vertreter dieser Filmgattung in den deutschen Kinos. Im Mittelpunkt steht dabei, wenig überraschend, Edvard Munch, Maler von großen und bekannten Werken wie „Der Schrei“ oder „Melancholie“.

Der Film von Henrik Martin Dahlsbakken versucht nun, das reichhaltige Leben von des Künstlers möglichst facettenreich abzubilden und zeigt diesen in insgesamt vier Episoden, die in verschiedenen Lebensphasen angesiedelt sind. Dafür wird Munch dann obendrein auch noch jeweils von anderen Darstellern verkörpert, was ein wenig an „I’m Not There“ über Bob Dylan erinnert. Ein gutes Omen? Abwarten, denn im Fall von Lida und Stu outet sich zumindest eine/r als kein sonderlich großer Fan des Films „Munch“. Wer von den beiden das ist und warum, erfahrt ihr, wenn ihr auf Play drückt.

Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch!

Unsere Besprechung von „Dalíland“ findet ihr hier


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Retribution | Liam Neeson auf Bomben-Schnarchfahrt durch Berlin

Liam Neeson kann nicht in fremde Länder reisen, ohne sich mit der ortsansässigen Mafia anzulegen. Liam Neeson kann aber auch nicht einfach mit der Bahn zur Arbeit fahren, ohne in eine Verschwörung hineinzustolpern. Und, wie wir jetzt dank „Retribution“ erfahren, kann Liam Neeson auch nicht, wie ein ganz normaler Familienvater, seine Kinder zur Schule zu bringen. Oder zumindest nicht, ohne eine Bombe unterm Sitz zu haben und von einem hinterlistigen Schurken erpresst zu werden. Der arme Mann.

Doch uns vom Tele-Stammtisch ist der Hollywood-Star relativ egal. Wir kümmern uns lieber um euch, die Zuschauerschaft, die in diesem Podcast zu „Retribution“ von Lida und Stu erfährt, ob sich der Hot-Seat-Thriller, der am 14. September in unsere Kinos kommt, lohnt, oder ob dieses filmische Neeson-Vehikel genauso vergessenswert ist wie die letzten. So oder so wird das eine Bomben-Besprechung, die hochgeht, äh, startet, wenn ihr den Play-Button drückt.

Viel Spaß mit der neuen Folge des Tele-Stammtischs!

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