Maestro | Ein dirigierter Oscar-Bait? (Netflix)

Am 6. Dezember brachte der Nikolaus nicht nur Schokolade in unsere Schuhe, sondern auch „Maestro“ in unsere Kinos. Die zweite Regiearbeit von Bradley Cooper, der gleichzeitig die Hauptrolle spielt, erzählt die Geschichte des renommierten Komponisten Leonard Bernstein. Dieser schuf Meisterwerke wie „West Side Story“, der 2021 durch Steven Spielberg neu interpretiert wurde. Wenig überraschend, dass der Oscarpreisträger gemeinsam mit Martin Scorsese das Biopic produzierte, welches ab dem 20. Dezember auch exklusiv auf Netflix verfügbar ist.

Während man sich davon einen ähnlich erfolgreichen Oscar-Anwärter erhofft wie „Im Westen nichts Neues“, erscheint es fraglich, ob das Künstler-Biopic ebenso sehr beeindrucken kann wie das Antikriegs-Epos. Zumindest sind sich Lida und Chris, die „Maestro“ bereits sehen konnten, darüber relativ uneinig. Wieso Netflix und Bradley Cooper es sich damit etwas zu einfach gemacht haben und warum das Drama mit u.a. Carey Mulligan und Maya Hawke in ihren Augen keine Goldtrophäe verdient hätte, das verraten euch die beiden in unserem Podcast. Und wir würden vor Freude in uns hineinträllern, wenn ihr dafür auf Play drückt.

Unsere Besprechung zu „West Side Story“ findet ihr hier

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Munch | Auch als Biopic der letzte Schrei?

Was denn, ihr hattet dieses Jahr etwa noch nicht genug Künstler-Biopics? Nein? Tja, Glück gehabt, denn eure Schreie wurden erhört. Und so startet nach „Dalíland“ ab dem 14. Dezember mit Munch ein weiterer Vertreter dieser Filmgattung in den deutschen Kinos. Im Mittelpunkt steht dabei, wenig überraschend, Edvard Munch, Maler von großen und bekannten Werken wie „Der Schrei“ oder „Melancholie“.

Der Film von Henrik Martin Dahlsbakken versucht nun, das reichhaltige Leben von des Künstlers möglichst facettenreich abzubilden und zeigt diesen in insgesamt vier Episoden, die in verschiedenen Lebensphasen angesiedelt sind. Dafür wird Munch dann obendrein auch noch jeweils von anderen Darstellern verkörpert, was ein wenig an „I’m Not There“ über Bob Dylan erinnert. Ein gutes Omen? Abwarten, denn im Fall von Lida und Stu outet sich zumindest eine/r als kein sonderlich großer Fan des Films „Munch“. Wer von den beiden das ist und warum, erfahrt ihr, wenn ihr auf Play drückt.

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Unsere Besprechung von „Dalíland“ findet ihr hier


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BlackBerry – Klick einer Generation | Aufstieg und Fall eines Meilensteins

Hey, ihr coolen Kids von heute: Wusstet ihr eigentlich schon, dass es zwischen euren schicken Smartphones und den klobigen Backstein-Handys eurer Eltern und Großeltern tatsächlich noch eine Menge mehr an Technikgeschichte gab? Ein Großteil davon geht nicht zuletzt auf das Konto von einem Haufen Nerds aus Kanada, die bereits Ende der 90er ein erstes Smartphone, damals noch mit Tasten, selbst entwickelten, herstellten und verkauften. Das BlackBerry war geboren und damit nicht nur ein technischer Meilenstein, sondern auch eine heißbegehrte Innovation, die den Statussymbol-Charakter des iPhones lange noch vor dessen Erfindung vorwegnahm. Doch heute, rund ein Vierteljahrhundert später, konkurrieren Apple und Samsung um die Marktdominanz, wohingegen von BlackBerry fast jede Spur fehlt, obwohl die technische Infrastruktur erst letztes Jahr endgültig offline ging.

Doch wie konnte es dazu kommen, dass die einstigen Pioniere so aus der Überholspur gerieten, zum dauerhaften Übernahmekandidat verkamen und heute fast schon bloß noch ein moderner Handy-Mythos geworden sind? Dieser und weiteren Fragen versucht „BlackBerry – Klick einer Generation“ auf den Grund zu gehen und erzählt dabei eine typische „Aufstieg-und-Fall“-Geschichte. Ob der Film zum Smartphone, der bereits schon auf der Berlinale gezeigt wurde und nun am 7. Dezember in den Kinos erscheint, auch für diejenigen interessant ist, die ein BlackBerry nie vom weiten gesehen, geschweige denn selbst in der Hand hatten, erfahrt ihr im Podcast mit Schlogger und Lida. Und zumindest den könnt ihr auch ganz ohne das Verkaufen eurer Nieren auf fast jedem Endgerät eurer Wahl problemlos hören, sobald ihr auf Play drückt.

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Napoleon | Der längste Trailer der Filmgeschichte?

Ridley Scott hat, ganz wie es sich für einen Regie-Altmeister gehört, im Laufe seiner Karriere schon so ziemlich jedes Filmgenre beackert, das man sich nur vorstellen kann. Besonders angetan haben es ihm dabei aber vor allem immer wieder historische Stoffe. Und so erzählt er nach Werken wie „1492“, Gladiator“, „Königreich der Himmel“, und „Robin Hood“ in seinem neuesten Monumentalepos „Napoleon“ vom Aufstieg und Fall eben jenes Generals (Joaquin Phoenix), der sich durch die französische Revolution vom gefürchteten Militärstrategen zum Eroberer, König und Diktator aufschwingen konnte.

Wie schon Martin Scorsese bei „Killers of the Flower Moon“, hat Ridley Scott sein ausschweifendes Werk zu großen Teilen von Apple finanzieren lassen. Auf deren hauseigenem Streamingdienst soll auch noch der für Scott längst obligatorische „Director’s Cut“ erscheinen, der die Laufzeit auf stolze vier Stunden ausweiten soll. Nun steht uns aber ab dem 24. November erst einmal die Kinofassung ins Haus, die es immerhin auch noch schon auf stattliche 157 Minuten Laufzeit bringt und die Schlogger, Max und Timo bereits vorab sehen und anschließend ihre Gedanken dazu austauschen durften.

Wie es dabei um die Geschichtskenntnisse des Trio bestellt ist, ob „Napoleon“ in der „Kurzversion“ zu überzeugen weiß oder ob Ridley Scott damit den wohl längsten Trailer der Filmgeschichte abgeliefert haben könnte für den eigentlichen Film, das und mehr erfahrt ihr, wenn ihr auf Play drückt.

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Sly | Eine Hollywood-Legende blickt zurück (Netflix)

Ihr seid große Fans von Sylvester Stallone, kennt seine Filme, seine Biografie, schaut euch gerne Interviews mit ihm an und wollt euer Wissen über die Hollywood-Legende erweitern? Dann dürfte die Doku „Sly“ bei Netflix eher uninteressant für euch sein. Warum sich aber dennoch ein Blick darauf lohnt, verraten euch unser hausinterner Sly-Experte Sven und Stu-Fachmann Stu in unserer Besprechung zur neuesten Star-Doku von Netflix, die dort seit dem 3. November verfügbar ist.

In dem Film kommt neben Stallone selbst auch seine Familie und Freunde sowie prominente Fans wie Quentin Tarantino zu Wort. Es geht um Triumphe und Niederlagen, Vergangenheit und Gegenwart, Rocky und Rambo und vieles dazwischen. Mehr erfahrt ihr, wenn ihr die Doku schaut oder als Einstimmung unsere Besprechung hört. Und die beginnt wie gehabt, sobald ihr auf Play drückt.

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