Eine Million Minuten | Mehr Zeit für sich

Eine Million Minuten entsprechen 695 Tagen, was fast 23 Monaten oder knapp zwei ganzen Jahren entspricht. Es mag schwierig erscheinen, diese Zeitspanne in einem knapp zweistündigen Film zu komprimieren, doch das Drama „Eine Million Minuten“ mit Karoline Herfurth und Tom Schilling hat laut unseren Schloggern diese Herausforderung erfolgreich gemeistert. In unserer Besprechung erfahrt ihr, warum die Verfilmung des gleichnamigen Buches von Wolf Küper gelungen ist, was diesen Titel von anderen (deutschen) Produktionen unterscheidet und welche zentralen Themen behandelt werden. Zwei Informationen können wir bereits vorab mitteilen: Der Film startet am 8. Februar in den Kinos, und der Podcast beginnt, sobald ihr auf Play drückt.

Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch.

Trailer

Thank you very much to BASTIAN HAMMER for the orchestral part of the intro!

I used the following sounds of freesound.org:
16mm Film Reel by bone666138
wilhelm_scream.wav by Syna-Max
backspin.wav by il112
Crowd in a bar (LCR).wav by Leandros.Ntounis
Short Crowd Cheer 2.flac by qubodup

License (Copyright):
Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)

The Iron Claw | Nur für Wrestling-Fans oder heißer Oscar-Kandidat?

Es zählt zu eine der größten Tragödien in der Wrestling-Szene: Der Fluch der Von Erichs. Die sagenumwobene Wrestling-Dynastie galt in den 1980er Jahren als feste Größe im Sports Entertainment und strebte danach, ihre Nachkommen zu wahren Superstars der Szene zu formen. Heutzutage ist nur noch einer der Söhne des Patriarchen Fritz Von Erich am Leben. Das Drama „The Iron Claw“ enthüllt ab dem 21. Dezember den steilen Aufstieg der Familie, aber auch ihren Niedergang, der durch aufgegebene Träume und die Last von psychischem sowie physischem Druck eingeleitet wurde.

Und nein, das ist absolut kein Feel-Good-Movie für die Weihnachtszeit. Ob sich dennoch ein Kinobesuch von „The Iron Claw“ lohnt, ist nur eine der Fragen, die unser Nature Boy Timo unserem Macho Man Stu zu „The Iron Claw“ stellt. Außerdem sprechen sie über die Transformation von Zac Efron und natürlich darf auch ein bisschen Wrestling-Talk nicht fehlen. Der Startschuss fällt, sobald die Glocke erklingt oder ihr auf Play drückt.

Unsere Besprecung zu „Extremely Wicked, Shockingly Evil and Vile“ findet ihr hier

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The Quiet Girl | Stille tut Wahrheit kund

Wenig überraschend, macht „The Quiet Girl“ seinem Namen alle Ehre und keine großen Töne. Aber obwohl der Film bereits letztes Jahr auf der Berlinale gezeigt wurde und sogar mit einer Oscarnominierung bedacht wurde, so er dürfte wohl leider sang- und klanglos untergehen, wenn er am 16. November auch regulär in die deutschen Kinos kommt. Überaus bedauerlich, denn hinter Romanverfilmung mit dem unscheinbaren Titel verbirgt sich nicht nur ein buchstäblich stilles Drama, sondern auch eine wahre Indie-Perle.

Der Film handelt vom jungen Mädchen Cáit (Catherine Clinch), das über den Sommer Zuflucht vor zerrütteten Familienverhältnissen bei Pflegeeltern sucht. Dort, auf einem abgelegenen Bauernhof, beginnt man sich schließlich einander anzunähern, was nicht nur Cáit aufblühen lässt, sondern auch ihre Gastgeber wieder mit neuem Leben erfüllt. Dabei greift „A Quiet Girl“ zwar altbekannte Themen wie Familie und Zugehörigkeit auf, diese werden aber vom irischen Filmemacher Colm Bairéad so gekonnt sanft eingefangen und vermittelt, dass unsere beiden Arthouse-Connaisseure Paul und Stu überaus angetan waren.

Wieso, warum und weshalb, das verraten die beiden euch jedoch erst, wenn ihr auf Play drückt. Das könnt gern laut oder auch leise tun. Hauptsache, ihr gebt dem Podcast – und dem Film erst recht – eine Chance.

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Der Untergang des Hauses Usher | Das Ende einer (Streaming-)Ära (Netflix)

Abschiedsvorstellung bei Netflix: Nach einer jahrelangen, fruchtbaren Partnerschaft, sagt Regisseur Mike Flanagan Adieu und wechselt zur Konkurrenz von Amazon, um dort Stephen Kings „Der Dunkle Turm“ umzusetzen. Zuvor liefert er im Horrormonat Oktober mit „Der Untergang des Hauses Usher“ aber noch eine letzte Mini-Serie ab. Die basiert nicht nur auf der gleichnamigen Vorlage von Kultautor Edgar Allan Poe um Aufstieg und Fall einer mächtigen Familiendynastie, sondern ist unter anderem mit „Star Wars“-Veteran Mark Hamill sowie weiteren Rückkehrern aus früheren Produktionen wie „Spuk in Hill House“ besetzt.

Unser Sven konnte sich schon vorm Start am 12. Oktober die achtteilige Serie anschauen und verrät Stu nun, ob das Beste zum Schluss kommt und Mike Flanagan mit „Der Untergang des Hauses Usher“ noch einmal ein wahres Horror-Highlight abliefert oder es vielleicht gar nicht mal so schlecht ist, dass er und Netflix fortan lieber getrennte Wege gehen. Keineswege verabschieden solltet ihr euch hingegen von uns und schon gar nicht vom Play-Button, den ihr jetzt drücken könnt. Also nur keine falsche Scheu.

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Speak No Evil | Familienurlaub mit Schrecken?

Junge Eltern – oder auch nicht mehr ganz so junge – unter euch werden es kennen: Man macht Familienurlaub, freundet sich dabei mit einem anderen Elternpaar an, geht getrennte Wege und kommt dann einige Monate später wieder zusammen, um ein gemeinsames Wochenende zu verbringen. Und dabei so ganz nebenbei einander dann erst so richtig kennenzulernen „Speak No Evil“ handelt genau davon und ist, obwohl er zunächst mehr nach beschwingter Familienkomödie klingt, eher das, was unheilvolle Titel verspricht: ein Thriller. Oder zumindest will der Film vom dänischen Regisseur Christian Tafdrup als ein solcher verstanden werden. Doch gelingt ihm dabei auch der Spagat vom seichten Familienfilm zum waschechten Genrestreifen?

Nachdem er bereits auf dem diesjährigen Fantasy Filmfest gezeigt wurde, startet der Film am 28. September auch regulär in den deutschen Kinos und daher konnten ihn Chris, Till und Dom bereits vorab für euch in Augenschein nehmen. Ob unser Trio, von dem zumindest einer sich Erziehungsberechtigter nennen darf, in die internationalen Lobeshymnen einstimmen kann oder ob die drei sogar bereits jetzt schon dem angekündigten US-Remake mehr Potential einräumen als dem skandinavischen Original, erfahrt ihr in diesem Podcast. Und keine Sorge, ihr müsst dafür weder ein Kind adoptieren, noch babysitten, sondern nur kurz auf Play drücken.

Viel Spaß mit der neuen Folge des Tele-Stammtischs!

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