Die Odyssee | Christopher Nolans neues IMAX-Epos: Erfüllt der Fantasy-Blockbuster die gewaltigen Erwartungen?

Alles unter monumental wäre eine Enttäuschung, wenn es um „Die Odyssee“ geht, den neuen Film von Oscar-Preisträger und Filmnerd-Liebling Christopher Nolan, der am 16. Juli in die Kinos kommt. Matt Damon reist, kämpft, verzweifelt und hofft sich als Odysseus durch den Film, der die klassische Geschichte zu einem (hoffentlich) erinnerungswürdigen Leinwandepos verwandelt. Dank IMAX-Kameras glühen die Projektoren, und so viele Stars wirken teils in kleinen Rollen mit, dass es vermutlich länger dauern würde, Namen wie Tom Holland, Anne Hathaway, Charlize Theron, Elliot Page und Robert Pattinson aufzuzählen, als den fast dreistündigen Film zu sehen. Da große Filme auch eine große Besprechung verdienen, hat der Tele-Stammtisch die vieräugigen Zyklopen Stu und Dom sowie YouTuberin Melanie Kali und Videothekar Timo zusammengebracht. Gemeinsam sprechen sie darüber, wie sie „Die Odyssee“ fanden. Ist Christopher Nolans Interpretation der unsterblichen Saga ein cineastisches Werk für die Ewigkeit oder ist Fantasy vielleicht doch nicht ganz das Metier des früheren „Batman“-Regisseurs? Über das und vieles mehr wird ausführlich im Podcast diskutiert.

Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch!

Trailer

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Thank you very much to BASTIAN HAMMER for the orchestral part of the intro!

I used the following sounds of freesound.org:
16mm Film Reel by bone666138
wilhelm_scream.wav by Syna-Max
backspin.wav by il112
Crowd in a bar (LCR).wav by Leandros.Ntounis
Short Crowd Cheer 2.flac by qubodup

License (Copyright):
Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)

The Rip | Netflix-Copthriller mit Ben Affleck und Matt Damon

Mit The Rip stehen Ben Affleck und Matt Damon erstmals seit sehr langer Zeit wieder gemeinsam vor der Kamera. In dem Film von Regisseur Joe Carnahan spielen die beiden Cops, die in einem Haus überraschend viel Geld finden. Der Copthriller will mit Spannung und einer cleveren Geschichte punkten. Ob der neueste Netflixfilm dieses Versprechen einlösen kann oder doch eher platt geraten ist, verraten euch Sero und Johannes. The Rip ist seit dem 16. Januar auf Netflix verfügbar.

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Interstellar | 10 Jahre später schon ein moderner Klassiker?

Wer von euch sich mal kurz alt fühlen möchte – wenn auch keine 124 Jahre – der muss dieser Tage nur einen Blick in das Programm vieler Kinos bundesweit werfen. Und überhaupt: Welcher Film würde sich wohl besser dazu eignen, sich das unaufhörliche Vergehen von Zeit vor Augen führen zu können als „Interstellar“? Pünktlich zum 10-jährigen Jubiläum habt ihr nämlich nun die Gelegenheit, das Sci-Fi Drama mit Oscargewinner Matthew McConaughey in der Hauptrolle auf der großen Leinwand zu erleben, mit dem Mindfuck-Mastermind Christopher Nolan nach dem Ende seiner „The Dark Knight Trilogie“ erstmals zu den Sternen aufbrach. Und obendrein eröffnet die Wiederaufführung unseren beiden Nolan-Experten Chris und Dom endlich die Möglichkeit, schlussendlich doch noch über dieses mitunter nicht ganz unumstrittene Werk des frisch gebackenen Oscarpreisträgers in bewährter Art und Weise zu diskutieren. Dafür müsst ihr auch keineswegs versuchen, den Timer auf dem Endgerät eures Vertrauens zurückzudrehen, sondern bloß wie gehabt auf Play drücken.

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Drive-Away Dolls | Dykes und Dicks

Kurze Aufklärung: „Dyke“ ist ein Slangausdruck für eine lesbische Person, während „Dick“ im englischen Sprachgebrauch als umgangssprachlicher Ausdruck für Penis gilt. Fragt ihr euch, was das eine mit dem anderen zu tun hat? Dann solltet ihr euch „Drive-Away Dolls“ ansehen, die erste Solo-Regiearbeit von Ethan Coen, der zusammen mit seinem Bruder Joel Kultklassiker wie „Fargo“, „No Country for Old Men“ oder „The Big Lebowski“ geschaffen hat. Schlogger, Timo und Stu geben in unserer Besprechung ihre Einschätzung dazu ab, ob „Drive-Away Dolls“ das gleiche Niveau wie die genannten Titel erreicht oder ob diese Komödie, die ab dem 7. März in deutschen Kinos zu sehen ist, trotz der Themen Dykes und Dicks erstaunlich flach und unlustig ist. Ein Klick auf Play genügt.

Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch!

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Oppenheimer – Barbenheimer: Teil 2 oder Es knallt, es zischt, fühlen tut man nüscht

Sie hatte gerade erst begonnen, da geht sie auch schon wieder zuende, unsere Barbenheimer-Woche beim Tele-Stammtisch. Dafür aber nach dem Cast zu „Barbie“ immerhin mit unserer großen Besprechung zu „Oppenheimer“, dem neuesten Seht-her-alles-ohne-CGI-dafür-mit-mehr-bekannten-Gesichtern-als-bei-der-letzten-Oscar-Verleihung-Vehikel von Christopher Nolan. In seinem zwölften Spielfilm widmet sich der Mindfuck-Maestro hinter „Inception“, „Interstellar“ oder zuletzt „Tenet“ nun der Geschichte hinter dem streng geheimen „Manhattan Project“ der US-Regierung im Zweiten Weltkrieg sowie dem titelgebenden „Vater der Atombombe“, Robert J. Oppenheimer.

Joschi, Lida, David und Stu konnten sich das Historien-Drama mit Cillian Murphy sowie halb Hollywood schon vorab ansehen und verraten euch, ob der Funke bei ihnen übergesprungen ist oder ob der dreistündige Film mehr das Sitzfleisch beansprucht und weniger das Herz. Außerdem geht es um Politik, Wissenschaft, Atomkraft und Krieg, den ganz großen Knall und natürlich die Frage, die bei Nolan ja einfach immer von Haus aus dazu gehört: Was ist Zeit und wenn ja, wann? Bevor ihr also ab dem 20. Juli in die Kinos geht, legt ihr am besten vorher noch einmal kurz den Geigerzähler beiseite und drückt auf Play.

Viel Spaß mit der neuen Folge des Tele-Stammtischs!

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