The Nun 2 | Das Nun-Plusultra des Horrorkinos?

Als Nonne muss man enge Kleidung tragen, früh aufstehen und bleibt ewig Single. Ganz ehrlich, da bleiben einem ja nur zwei Optionen: Entweder wie Whoopi Goldberg in den „Sister Act“-Filmen einen Chor leiten oder aber eine dämonische Entität werden, die im erfolgreichen „Conjuring“-Universum nun mit „The Nun 2“ schon ihren zweiten Solofilm spendiert bekommt. Unsere Heiden Max und Stu sind ganz klar mehr Team Whoopi, haben sich aber dennoch ins Kino getraut, um sich den zweiten Nonnen-Schocker anzusehen.

In diesem Podcast reden sie darüber, warum die Fortsetzung zwar besser ist als der Vorgänger, aber auch, wieso der Film sie dennoch nicht zum „Conjuring“-Glauben bekehren konnte. Ihr wollt mehr wissen? Dann ab mit euch auf den Beichtstuhl, zehnmal den Rosenkranz beten und einmal den Play-Button drücken. Wenn ihr es nicht tut, wird Gott euch immer noch gernhaben, aber der existiert ja auch nicht. Es geht hier also nicht um Glaube, sondern um Nettigkeit. Mehr braucht mal auch eigentlich gar nicht.

Viel Spaß mit der neuen Folge des Tele-Stammtischs!

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Hypnotic – My Brain Hurts!

Euer Zeigefinger wird schwerer: Das Gefühl, dass ihr auf Play drücken müsst, bestimmt euer gesamtes Bewusstsein… Denn ihr wollt unbedingt wissen, was Max und Lida zu „Hypnotic“ zu sagen haben, dem neuen Film von Kult-Regisseur Robert Rodriguez, der am 10. August in den deutschen Kinos startet. In dem Thriller, der zeigt, dass der „From Dusk Till Dawn“-Macher unbedingt mal sowas wie „Shutter Island“ oder „Inception“ machen wollte, sucht Ben Affleck als Cop seine vermisste Tochter und gerät dabei an einen bösartigen Mann, der von seinen ehemaligen Lebenspartnern gewiss als „eher so der manipulative Typ“ beschrieben würde.

Sind all das die Zutaten für ein hochspannendes Katz-und-Maus-Spiel, mit dem Robert Rodriguez nach Jahren der Leinwand-Abstinenz ein erfolgreiches Spielfilm-Comeback hinlegen kann? Oder hält „Hypnotic“, was schon der Titel verspricht und ist vor allem als Einschlafhilfe gut zu gebrauchen? Die Antworten findet ihr nicht in eurem Unterbewusstsein, sondern hier, beim Tele-Stammtisch. Wie gesagt: euer Zeigefinger wird schwerer und ihr wollt unbedingt auf Play drücken…

Viel Spaß mit der neuen Folge des Tele-Stammtischs!

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CECI N’EST PAS UNE CRITIQUE | #4: Aftersun oder Sonne, Strand & Suizid? (Dauerspoilersendung!)

Es ist Sommer in Deutschland und dazu noch sehr warm. Das bedeutet, dass die Käsemauken wieder in die Sandalen gequetscht, das Gelato literweise im Hörnchen versenkt wird und wir alle dankbar für etwas Abkühlung sind. Das wird es bei der neuesten Ausgabe von „Ceci n’est Pas une Critique“ aber nicht geben, denn „Aftersun“ (hierzulande exklusiv bei Mubi erhältlich) spielt während eines heißen Urlaubs in den später 90er Jahren an der türkischen Riviera. Es geht um die 30-jährige Sophie, die sich an einen Urlaub mit ihrem Vater zurückerinnert. Das klingt profan, erweist sich aber als emotionale, clevere wie sehr interpretationsfreudige Abhandlung zu den Themen Erinnerung, psychische Erkrankungen, Abschied und Elternschaft.

Ein famoses Werk, welches selbst die Gletschertränensäcke von Schlogger, Max und Stu zum Schmelzen brachte. Aber trotz salziger Wimpern haben sie es geschafft darüber zu reden, was sie in „Aftersun“ sehen. Herausgekommen sind zwei unterschiedliche Sichtweisen, die sich grob in „Optimismus“ und „Pessimismus“ unterteilen lassen. Egal also, ob ihr jetzt neugierig seid oder auch nicht: ihr solltet unbedingt auf Play drücken. Glaubt uns, wir wissen, was gut ist.

Und wie immer gilt auch natürlich einmal mehr: ACHTUNG, DAUERSPOILERSENDUNG. Ihr seid hiermit gewarnt worden.

Viel Spaß mit der neuen Folge des Tele-Stammtischs!

CECI N’EST PAS UNE CRITIQUE | #3: Der Leuchtturm oder Phallus, Phalleri, Phallera (Dauerspoilersendung!)

Schlogger serviert Max leckeren Hummer, während Stu sich als Meerjungfrau versucht: Das kann nur bedeuten, dass in der dritten Folge „Ceci n’est Pas une critique“ dieses Mal über „Der Leuchtturm“ von Robert Eggers schwadroniert, interpretiert und gemutmaßt wird. Abgekürzt geht es in dem Film um zwei Männer in einem Phallus, dargeboten in Schwarzweiß und im 4:3 Quadratformat. Da lässt sich eine Menge rein- und rausdeuten. Neben gängigen Lesungen wie Prometheus, Proteus oder dem unzuverlässigen Erzähler, versucht unser Trio aber auch eine optimistischere und frischere Sicht auf den Arthouse-Streifen zu finden. Drückt auf Play und findet heraus, ob das funktioniert hat. So oder so wünschen wir viel Freude beim Anhören.

Und wie immer gilt auch natürlich einmal mehr: ACHTUNG, DAUERSPOILERSENDUNG. Ihr seid hiermit gewarnt worden.

Viel Spaß mit der neuen Folge des Tele-Stammtischs!

Pearl – A Star is Born

Schon „X“ markierte letztes Jahr keinen Schatz, sondern den Startschuss zur Horror-Trilogie von Regisseur Ti West, die mit „Pearl“ nun ihr Prequel und zugleich den zweiten Teil spendiert bekommt. Am 1. Juni startet der Film in den deutschen Kinos und erneut verkörpert Mia Goth darin die Titelfigur. Im Jahre 1918 im ländlichen Nirgendwo der USA, träumt sie als Pearl von einer großen Karriere, von der Erfüllung ihrer Sehnsüchte und der Flucht aus der Tristesse. Doch der Weg ins Paradies ist steinig und ein paar Leichen müssen dorthin auch beseitigt werden.

Klingt nach reiner Horror-Unterhaltung, ist aber vielmehr Psychogramm als Schreckensstunde. Warum aber „Pearl“ so gut ist, wieso Mia Goth immer besser wird und was man von ihr und Ti West in Zukunft noch erwarten kann, das erfahrt ihr in diesem Podcast. Ein kurzer Klick oder Druck auf Play und eure dunkelsten Träume gehen in Erfüllung… zumindest, wenn ihr von einer „Pearl“-Besprechung mit Max und Stu geträumt habt. Und Verrückte soll es ja schließlich überall geben.

Viel Spaß mit der neuen Folge des Tele-Stammtischs!

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