Next Goal Wins | Taika Waititi und seine elf Verlierer

Frohes Neues und: Olé, olé, olé! Denn das Filmjahr 2024 startet mit der Rückkehr von niemand Geringerem als Taika Waititi. Am 4. Januar bringen 20th Century Studios bzw. Disney endlich den Film in die Kinos, den er bereits lange vor „Thor: Love and Thunder“ abgedreht hatte. Im Gegensatz zu seinem letzten Marvel-Spektakel kommt dieser aber deutlich bodenständiger daher, denn mit „Next Goal Wins“ präsentiert der Neuseeländer eine tragikomische Sportkomödie mit Michael Fassbender in der Hauptrolle.

Der soll als Trainer die Fußballnationalmannschaft von Amerikanisch-Samoa auf Trab bringen, die durch zahlreiche Niederlagen – wie etwa 0:31 gegen Australien – als die schlechteste der Welt gilt. Nach der Dokumentation „Next Goal Wins“ von 2014, widmet Taika Waititi also diesem Kuriosum der Sportwelt nun einen Spielfilm um ein Team, das erkennen muss, dass sowohl den Sport als auch sich selbst womöglich ernster nehmen muss, um das Ziel zu erreichen: nämlich wenigstens mal erfolgreich ein Tor zu schießen.

Damit verspricht „Next Goal Wins“ also einen unterhaltsamen wie emotionalen Startschuss für das Kinojahr 2024. Ob der Film dem allerdings auch gerecht werden kann, darüber sprechen Tele-Stammtisch Ultra Schlogger, Balljunge Kenny und Zeugwart Stu im Podcast. Der wartet schon am Elfmeterpunkt nur darauf, von angehört zu werden. Und dass ihr den Startschuss gebt, indem ihr auf Play drückt.

Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch!

Unsere Besprechung zu „Thor: Love and Thunder“ findet ihr hier

Trailer



Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch!

Thank you very much to BASTIAN HAMMER for the orchestral part of the intro!

I used the following sounds of freesound.org:
16mm Film Reel by bone666138
wilhelm_scream.wav by Syna-Max
backspin.wav by il112
Crowd in a bar (LCR).wav by Leandros.Ntounis
Short Crowd Cheer 2.flac by qubodup

License (Copyright):
Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)

LOLA | Gegen Nazis, für David Bowie

Lasst euch bloß nicht täuschen: Auf den ersten Blick mag „LOLA“ wirken wie ein melancholisches Drama in passender Schwarz-Weiß Ästhetik. Tatsächlich handelt es sich dabei jedoch um einen waschechten Sci-Fi Streifen mit Food-Footage Gimmick, der während der Covid-19 Pandemie mittels Mikrobudget entstanden ist. Dabei wurde der Film mit 16- und 35mm-Kameras gedreht, um buchstäblich ein besonders authentisches Bild zu erzeugen. Der Plot selbst dreht sich um Zeitmanipulation, den Kampf gegen die Nazis, die Beziehung zweier Schwestern und alternative Welten, in denen David Bowie keine gefeierte Poplegende, sondern Zahnarzt ist.

Und ja, all diese Aspekte sprechen deutlich dafür, dass „LOLA“, der hier nun am 28. Dezember in die Kinos kommt, absolut nicht für die breite Masse gemacht ist. Aber auch bei uns im Podcast gibt es gemischte Gefühle zu dem experimentellen Streifen. So sehen Schlogger und Stu darin einen echten Geheimtipp, der das Kinojahr 2023 mehr als zufriedenstellend beschließt, während Lida einige Aspekte des Werks sowohl für misslungen als auch fragwürdig hält. Um mehr über beide Sichtweisen zu erfahren, müsst ihr aber gar nicht erst versuchen, mit der Zeit zu jonglieren, sondern einfach bloß auf Play drücken.

Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch!

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Thank you very much to BASTIAN HAMMER for the orchestral part of the intro!

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16mm Film Reel by bone666138
wilhelm_scream.wav by Syna-Max
backspin.wav by il112
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Saltburn | Der nächste Promising Young Woman? (Prime)

Kurz vor der Weihnachtsgans schiebt „Promising Young Woman“-Macherin Emerald Fennell mit „Saltburn“ ihren zweiten Spielfilm in den Ofen. Und wie Flugtiere ist auch die Überfliegerin und Oscargewinnerin nicht vor einer Bruchlandung gefeit, denn gerade in Hollywood ist jeder stets nur soviel wert wie sein letzter Film. Und so wetzen sicherlich einige bereits die Messer zum Tranchieren, um das zweite Werk der Engländerin zu filetieren. Obendrein hat ihr neuer Film dann auch noch vorab für Wirbel gesorgt dadurch, dass im Vorfeld viel über verstörende und kontroverse Szenen berichtet wurde. Alles in allem also ganz schön viel an Ballast auf einmal für einen Film, der es leider nicht in die Kinos geschafft hat, sondern ab dem 22. Dezember exklusiv bei Prime verfügbar ist.

Timo und Schlogger haben sich „Saltburn“ alllerdings bereits angesehen und besprechen unter anderem, ob der Film seinem Ruf gerecht wird und sich der obligatorische Vergleich zum Erstlingswerk dabei überhaupt aufdrängt. Das ging in diesem Fall allerdings nicht gänzlich ohne Spoiler vonstatten, sodass ihr diesen Teil auch durch die Kapitelmarken überspringen könnt. Hauptsache ist, dass ihr überhaupt auf Play drückt. Und das am besten jetzt.

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Raus aus dem Teich | Die entigen Vier auf Achse

Im Frühjahr verfestigten die Animations-Experten von Illumination ihren Ruf als erfolgssicheres Studio, als „Der Super Mario Bros. Film“ trotz durchwachsener Kritik weltweit zu einem der umsatzstärksten Filme des Jahres wurde. Solche Höhenflüge wird ihr neues Werk „Raus aus dem Teich“ wohl eher nicht hinlegen können, abheben tut die Komödie aber trotzdem ohnehin schon. Oder vielmehr die Entenfamilie Mallard, die von Vater Mack (im Deutschen gesprochen von Elyas M’Barek) angeführt wird und sich auf eine abenteuerliche Reise gen Süden macht. Auf der Flugroute stehen dabei Begegnungen mit gruseligen Raubvögeln, fiesen, nachtragenden Köchen und coolen Tauben.

Unser Stu konnte sich den Film, dessen Skript von „The White Lotus“-Schöpfer Mike White stammt, bereits ansehen und erklärt Schlogger, warum er zwar absolut kein Fan von Illumination ist, er mit „Raus aus dem Teich“ aber trotzdem durchaus eine gute Zeit hatte. Wenn ihr die ebenfalls haben wollt, dann könnt ihr euch den Film ab dem 21. Dezember im Kino ansehen oder – noch besser, zumindest für uns – ihr hört euch die Besprechung an. Und die hebt ab, sobald ihr die Flügel ausbreitet und auf Play drückt.

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Rebel Moon – Teil 1: Kind des Feuers | Zack Snyders All-You-Can Eat Sci-Fi Buffet (Netflix)

Während die einen bereits ihren Altar polieren, schärfen die anderen bereits ihre Mistgabeln. Oder kurz: Zack Snyder ist zurück. Wieder auf Netflix und erneut mit einem Megaprojekt, das zu einem ganzen Franchise ausgebaut werden soll. Statt Zombie -Action in Las Vegas oder Superhelden in Zeitlupe steht im unscharfen Fokus allerdings dieses Mal ein episches Sci-Fi Epos. „Rebel Moon – Teil 1: Kind des Feuers“, der am 22. Dezember exklusiv beim Streamingdienst erscheint, markiert dabei aber nur den Auftakt dazu, dem bereits am 19. April 2024 mit „Die Narbenmacherin“ der zweite Teil folgt. Zunächst soll aber Teil 1 über die Weihnachtsfeiertage sämtliche Streamingrekorde für Netflix brechen.

Schlogger und Stu durften das neue Werk von Zack Snyder allerdings nicht nur vorab schon sehen, sondern obendrein sogar tatsächlich auf der großen Leinwand genießen. Ob das dem Film, der für den Bildschirm produziert wurde, aber so guttut oder eher sogar schadet, das ist in diesem Podcast ebenso Thema wie das Auseinanderdriften von Stilistik und Story und das, was tatsächlich bislang von „Rebel Moon – Teil 1: Kind des Feuers“ im Gedächtnis bleibt. Und es geht natürlich, unvermeidbar bei einem Snyder-Film, um Zeitlupen. Zum Glück bekommt ihr diesen Podcast zum Film nur in Audioform und normaler Geschwindigkeit. Glauben wir zumindest. Drückt einfach auf Play und findet es selbst heraus.

Unsere Besprechung zu „Zack Snyder’s Justice League“ findet ihr hier

Und die zu „Army of the Dead“ hier

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