Ein ganzes Leben | Ein Film, ein Leben und viele Berge

Überraschung: „Ein ganzes Leben“ erzählt…von einem ganzen Leben. Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Robert Seethaler befasst sich mit der Leben eines Allgäuers zu Beginn des 20. Jahrhunderts, das durchzogen ist von Einsamkeit, Tragödien und hohen Bergen. Ein großes Drama mit großen Bildern, wie Schlogger und Stu finden, die den neuen Film von Regisseur Hans Steinbichler für euch vorab gesehen haben.

Gemeinsam gehen sie unter anderem der Frage nach, ob die Hauptfigur zu ihrem Dasein als Einsiedler durch äußere Umstände gezwungen wurde und berichten darüber hinaus von traurigen, aber ebenso von schönen Momenten, die „Ein ganzes Leben“ enthält. Und ein wenig geht dabei natürlich auch um die Unterschiede zwischen dem Buch und dessen Verfilmung, die am 9. November in die Kinos kommt. Unseren Podcast dazu könnt ihr aber bereits jetzt schon hören, wenn ihr auf Play drückt.

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Fingernails | Flutschfinger der Liebe (Apple TV+)

Mit einem Fingernagel kann man sich nicht bloß prima kratzen, man kann ihn auch hübsch lackieren oder aber ihn sich ausreißen, um herauszufinden, ob man wirklich verliebt ist. So ist es zumindest in der grotesken Tragikomödie „Fingernails“, die nach einigen Aufführungen bei internationalen Festivals am 3. November exklusiv bei Apple TV+ erscheint. Ob die Fingernägel von Jessie Buckley, Riz Ahmed, Annie Murphy, Luke Wilson und Jeremy Allen White im Fruchtfleisch des Streaminganbieters bleibenden Eindruck hinterlassen werden, wird sich zeigen müssen.

Unsere drei Handmodels Schlogger, Max und Stu konnten sich jedenfalls den Titel vorab ansehen und haben durchaus Gesprächsbedarf. In diesem Podcast geht es daher unter anderem um die Messung von Liebe, die Artverwandtschaft des Films zu „The Lobster“ und „Her“ und ein kleines bisschen Body Shaming ist auch mit dabei. Die ultimative Filmbesprechungs-Maniküre also. Und sie geht los, sobald einer eurer Fingernägel den Play-Button berührt und aktiviert.

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One for the Road | Ein Absturz geht noch, einer geht noch rein

Gute Zeiten, die erreicht Frederik Lau alias Mark in „One for the Road“ dank Alkohol. Nachdem er aber betrunken von der Polizei in seinem Auto aufgegriffen wird und zur MPU und somit auch zu seiner mehrwöchigen Gruppensitzung muss, beginnt er, seinen Alkoholkonsum zu hinterfragen. Kein einfacher Prozess, bei dem er immer wieder Rückschläge erleidet, aber auch kleine und größere Erfolge feiern kann.

Grund zum Feiern haben auch Schlogger, Max und Stu, die sich das Drama vorab ansehen konnten und sich sehr darauf gefreut haben, gemeinsam einen aktuellen Kinostart zu besprechen. Doch auch sie müssen lernen, mit einem Rückschlag umzugehen. Denn bei der Frage, ob „One for the Road“ gelungen ist, sind sie sich die drei nicht wirklich einig. Das Einzige, bei dem Einigkeit herrscht, ist die Gewissheit, dass der Titel am 26. Oktober in unsere Kinos kommt. Und dass die Besprechung beginnt, sobald ihr den Play-Button drückt.

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Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry | Blasenpflaster bereithalten

Wenn ein Film die Bezeichnung „Road Movie des Jahr“ verdient hätte, dann wäre es wohl zweifelsohne „Die Unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“, der am 26. Oktober in unsere Kinos kommt. Darin will ein Rentner eigentlich nur zum Briefkasten gehen, entscheidet sich aber stattdessen dazu, eine Wallfahrt anzutreten, um eine im Sterben liegende Freundin im Hospiz zu besuchen. 2013 war der gleichnamige Roman ein großer Erfolg, ob der Kinofilm mit Oscar-Preisträger Jim Broadbent das auch sein wird?

Dafür muss zunächst geklärt werden, ob die Verfilmung überhaupt gelungen ist. Kein Problem. Dafür haben wir unser zweiköpfiges Roman-Squad, bestehend aus Britt-Marie und Schlogger. Die kennen beide die Buchvorlage und haben dazu noch ein großes Herz, weswegen sie auch Stu im Podcast dabei haben – und um klüger zu wirken. Was dieses Trio zu der britischen Tragikomödie zu sagen hat, erfahrt ihr, wenn ihr 1000 Kilometer nach Norden reist. Oder einfach auf Play drückt. Eure Entscheidung.

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The Lesson | M wie Mittelmäßig oder Meta?

Manchmal gibt es Filme, die gute Grundideen eher mittelprächtig umsetzen und sich dann mit dieser Mittelmäßigkeit selbst im Weg stehen. Im Fall von „The Lesson“ verhält es sich allerdings noch ein wenig anders. Die Geschichte um einen Nachwuchsautor (Daryl McCormack), der zum Tutor eines Studenten wird und dabei dessen Vater (Richard E. Grant), sein großes Idol, erst so richtig kennenlernt, geizt nämlich keineswegs mit Anspielungen und Verweisen auf Autorenschaft, Kreativität und die Zwiespältigkeit von Künstlerseelen.

So lässt der Film zwischendurch immer wieder die aufkommen, ob man es hier nun mit einem cleveren Meh-Film oder doch eher einem mittelprächtigen Metawerk zu tun hat. Diese und noch so einige andere Fragen haben sich jedenfalls Schlogger und Dom gestellt, die „The Lesson“ vor dem Kinostart am 26. Oktober sehen durften. In welche Richtung das Meinungspendel zwischen beiden ausschlägt und welches kreative Potenzial der Film leider verschenkt, erfahrt ihr, wenn ihre eure Künstlerseele kurz baumeln lasst, um auf Play zu drücken.

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