Gran Turismo – Game-Verfilmung mit TÜV-Plakette

Aus Super Mario, dem Doom Marine oder Nathan Drake einen Film zu machen, scheint relativ einfach. Doch auch zu einer Rennsport-Simulation wie „Gran Turismo“? Sony hat es versucht und das Ergebnis kann man ab dem 10. August in den deutschen Kinos bestaunen. Erzählt wird darin die wahre Geschichte eines jungen Mannes, der es dank seiner Erfolge im virtuellen Auto tatsächlich schaffte, ein erfolgreicher Rennfahrer zu werden. Klingt doch wie gemacht für eine Verfilmung, oder?

Schon, aber „Gran Turismo“ ist eben auch sehr offensichtlich die Art Werbefilm, wie wir sie in der letzten Zeit immer häufiger gesehen haben, ob nun bereits mit „Air – Der große Wurf“ oder ganz aktuell mit „Barbie“. Schlogger, David und Stu haben sich für diese Besprechung darüber Gedanken gemacht und versuchen klarzumachen, warum trotz einem Gefühl von „Dauerwerbesendung“ der neue Film von „District 9“-Regisseur Neill Blomkamp vielleicht doch besser geworden ist als gedacht. Und apropos Werbung: Leute, die den Play-Button drücken, werden reicher, schöner und besser. Ist so! Probiert es doch einfach mal aus. Kostet auch nichts.

Viel Spaß mit der neuen Folge des Tele-Stammtischs!

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Teenage Mutant Ninja Turtles: Mutant Mayhem – Das Comeback des Jahres?

„Sie sind echt ein superstarkes Team“, sang Frank Zander einst über die Turtles, als die Trickserie Anfang der 1990er Jahre hierzulande auf RTL lief. Lang, lang ist’s her. Seitdem hat das Franchise einige Serien-Ableger, Comics, Merchandise in rauen Mengen und immerhin stolze fünf Kinofilme hervorgebracht.

Mit „Teenage Mutant Ninja Turtles: Mutant Mayhem“ startet am 3. August 2023 der inzwischen sechste Leinwandauftritt der Truppe um Donatello, Michaelangelo, Raphael und Leonardo auch in den internationalen Kinos. Doch statt alles einfach nur beim Alten zu belassen, versuchen die Verantwortlichen um Produzent und Co-Autor Seth Rogen für frischen Wind in der Kanalisation von Manhattan zu sorgen. Ob das aber alles trotz oder gerade dank einer unverbrauchten Animations-Optik, Veränderungen bei altbekannten Story-Abschnitten und dem Verzicht auf ein paar Turtles-Standards gelungen ist, darüber reden Schlogger (kein Turtles-Fan) und Stu (trägt seit der Kindheit das „Cowabunga!“ im Herzen) in dieser Besprechung.

Also: Schnappt euch ein Stück Pizza, drückt auf Play und erfahrt, ob sich ein Gang ins Kino lohnt und ob die Kampfkröten auch heute immer noch ihrem kultigen Titelsong gerecht werden.

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Verrückt nach Figaro – Schottland sucht die Super-Opernsängerin

Schmetternde Töne, gigantische Gesten und viel Drama: all das bietet die Oper, die seit Jahrhunderten eine unbeschreibliche Anziehungskraft ausübt. In „Verrückt nach Figaro“ geht das sogar so weit, dass eine erfolgreiche Finanzexpertin ihren Job und ihre Beziehung für ein Jahr auf Eis legt, um im Nirgendwo der schottischen Highlands exklusiven Gesangsunterricht zu nehmen. Alles, um bei einem Wettbewerb allen zu zeigen, was für eine begnadete Opernsängerin in ihr steckt.

Aber reicht das handlungstechnisch wirklich aus für einen abendfüllenden Film, der mehr verursacht als ein Schulterzucken? Oder haben wir es hier vielleicht sogar mit einer wahren Perle des diesjährigen Kinosommers zu tun? Diese und weitere Fragen stellt sich Stu, beantworten tut sie aber hingegen unsere Schlogger, die „Verrückt nach Figaro“ bereits vorab sehen durfte und euch über die Stärken und Schwächen der Komödie aufklärt. Dazu müsst nur kurz Play drücken und es geht los.

Ach, und falls Schlogger doch tatsächlich anfangen sollte zu singen, empfiehlt sich auch ein kurzer Druck auf die Stummtaste, solange ihr danach auch das Entstummen nicht vergesst!

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CECI N’EST PAS UNE CRITIQUE | #4: Aftersun oder Sonne, Strand & Suizid? (Dauerspoilersendung!)

Es ist Sommer in Deutschland und dazu noch sehr warm. Das bedeutet, dass die Käsemauken wieder in die Sandalen gequetscht, das Gelato literweise im Hörnchen versenkt wird und wir alle dankbar für etwas Abkühlung sind. Das wird es bei der neuesten Ausgabe von „Ceci n’est Pas une Critique“ aber nicht geben, denn „Aftersun“ (hierzulande exklusiv bei Mubi erhältlich) spielt während eines heißen Urlaubs in den später 90er Jahren an der türkischen Riviera. Es geht um die 30-jährige Sophie, die sich an einen Urlaub mit ihrem Vater zurückerinnert. Das klingt profan, erweist sich aber als emotionale, clevere wie sehr interpretationsfreudige Abhandlung zu den Themen Erinnerung, psychische Erkrankungen, Abschied und Elternschaft.

Ein famoses Werk, welches selbst die Gletschertränensäcke von Schlogger, Max und Stu zum Schmelzen brachte. Aber trotz salziger Wimpern haben sie es geschafft darüber zu reden, was sie in „Aftersun“ sehen. Herausgekommen sind zwei unterschiedliche Sichtweisen, die sich grob in „Optimismus“ und „Pessimismus“ unterteilen lassen. Egal also, ob ihr jetzt neugierig seid oder auch nicht: ihr solltet unbedingt auf Play drücken. Glaubt uns, wir wissen, was gut ist.

Und wie immer gilt auch natürlich einmal mehr: ACHTUNG, DAUERSPOILERSENDUNG. Ihr seid hiermit gewarnt worden.

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Oppenheimer – Barbenheimer: Teil 2 oder Es knallt, es zischt, fühlen tut man nüscht

Sie hatte gerade erst begonnen, da geht sie auch schon wieder zuende, unsere Barbenheimer-Woche beim Tele-Stammtisch. Dafür aber nach dem Cast zu „Barbie“ immerhin mit unserer großen Besprechung zu „Oppenheimer“, dem neuesten Seht-her-alles-ohne-CGI-dafür-mit-mehr-bekannten-Gesichtern-als-bei-der-letzten-Oscar-Verleihung-Vehikel von Christopher Nolan. In seinem zwölften Spielfilm widmet sich der Mindfuck-Maestro hinter „Inception“, „Interstellar“ oder zuletzt „Tenet“ nun der Geschichte hinter dem streng geheimen „Manhattan Project“ der US-Regierung im Zweiten Weltkrieg sowie dem titelgebenden „Vater der Atombombe“, Robert J. Oppenheimer.

Joschi, Lida, David und Stu konnten sich das Historien-Drama mit Cillian Murphy sowie halb Hollywood schon vorab ansehen und verraten euch, ob der Funke bei ihnen übergesprungen ist oder ob der dreistündige Film mehr das Sitzfleisch beansprucht und weniger das Herz. Außerdem geht es um Politik, Wissenschaft, Atomkraft und Krieg, den ganz großen Knall und natürlich die Frage, die bei Nolan ja einfach immer von Haus aus dazu gehört: Was ist Zeit und wenn ja, wann? Bevor ihr also ab dem 20. Juli in die Kinos geht, legt ihr am besten vorher noch einmal kurz den Geigerzähler beiseite und drückt auf Play.

Viel Spaß mit der neuen Folge des Tele-Stammtischs!

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