Der Tod wird kommen | Düsteres Gangsterkino aus der Heimat: Beweist das deutsche Kino hier seine Genrestärke?

Mit „Der Tod wird kommen“ präsentiert Regisseur Christoph Hochhäusler düsteres Genre-Kino aus Deutschland. In der Tradition von Jean-Pierre Melville („Vier im roten Kreis“) erzählt der Film von der Auftragskillerin Tez, die im Auftrag des berüchtigten Gangsters Charles Mahr den Mord an einem seiner Kuriere rächen soll. Ihre Spur führt sie jedoch immer tiefer in ein Geflecht aus Machtspielen, Intrigen und Verrat, bis sie schließlich selbst ins Visier gerät. Der stilisierte Gangsterfilm startet am 12. März in den deutschen Kinos. Doch wie gelungen ist er? Darüber sprechen Johannes und Kathi.

Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch!

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Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)

Crime 101 | Hemsworth & Ruffalo im Gangster-Thriller – Spannung pur, starke Besetzung und Krimi-Dynamik à la „Heat“

Wir kennen sie als Thor und Bruce Banner, doch Chris Hemsworth und Mark Ruffalo zeigen im Gangster-Thriller „Crime 101“, der am 12. Februar in den deutschen Kinos startet, eine ganz andere Seite: Hemsworth spielt einen hochprofessionellen Dieb, während Ruffalo als vom Leben gezeichneter, aber unbeirrbar engagierter Cop seine Fährte aufnimmt. Dass der Film dabei Assoziationen zu Klassikern wie „Heat“ oder „Vier im roten Kreis“ weckt, ist kaum zu übersehen, erweist sich jedoch als reizvolle Referenz statt als Makel. Sam und Stu haben sich „Crime 101“ bereits angesehen und waren spürbar angetan – im Podcast sprechen sie ausführlich darüber, was sie überzeugt hat, wie sich die weiteren Darsteller*innen schlagen, darunter Barry Keoghan, Halle Berry, Monica Barbaro und Nick Nolte, und warum sich dieser Thriller für Fans des Genres lohnt.

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Play Dirty (Prime Video) | Kiss Kiss, Gähn Gähn

Shane Black ist zurück: Der Kultautor und Regisseur, bekannt für „Lethal Weapon“, „Kiss Kiss, Bang Bang“ und „The Nice Guys“, meldet sich mit dem Crime-Thriller „Play Dirty“ zurück, in dem Mark Wahlberg den professionellen Dieb Parker verkörpert, der nach einem Verrat auf Rache sinnt und dabei auf die Unterstützung des gewitzten Trickbetrügers Grofield (LaKeith Stanfield) setzt – die große Frage ist nun, ob Black nach seinen zuletzt wenig erfolgreichen Arbeiten qualitativ wieder an frühere Glanzzeiten anknüpfen kann; Johannes und Sero haben den Film bereits gesehen, und wer selbst einen Eindruck gewinnen möchte, kann „Play Dirty“ seit dem 1. Oktober exklusiv bei Prime Video streamen.

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Honey Don’t | The Big Lesbowski

Mit „Honey Don’t“ setzen Ethan Coen und Tricia Cooke ihre selbstbetitelte Lesbian-B-Movie-Trilogie fort, die 2024 mit „Drive-Away Dolls“ einen eher verhalten aufgenommenen Auftakt hatte. Inhaltlich sind die Filme zwar thematisch verbunden, auch weil „The Substance“-Star Margaret Qualley in beiden die Hauptrolle übernimmt, dennoch handelt es sich um eigenständige Werke. In „Honey Don’t“, der am 11. September in den deutschen Kinos startet, untersucht die Privatermittlerin Honey den angeblichen Unfalltod einer Klientin und gerät dabei in ein Geflecht aus Verschwörungen und kriminellen Machenschaften. Mitten darin: Chris Evans als Prediger, der Unterwerfung predigt und mehrfach mit seinen Schäfchen intim wird. Ob das Ergebnis tatsächlich so unterhaltsam ist, wie es klingt, klären Laura und Stu im Podcast.

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Deep Cover (Prime Video) | Impro-Gangster sorgen für Mittelerde-Reunion

Kat (Bryce Dallas Howard) hat ihren Traum von einer großen Karriere als Stand-up-Komikerin längst aufgegeben. Stattdessen schlägt sie sich mit Mitte 40 als eher mäßig erfolgreiche Impro-Lehrerin durch. Doch dann meldet sich plötzlich Detective Billings (Sean Bean) bei ihr – mit einem Auftrag, der so absurd klingt, dass er wie für Kat gemacht scheint: Sie soll undercover in eine Verbrecherbande eingeschleust werden. Ihr Improvisationstalent macht sie zur perfekten Kandidatin, um einen gefährlichen Gangsterboss (Ian McShane) zu überführen. Kat sagt zu – nicht zuletzt, weil ihr Leben dringend neue Reize braucht – und holt sich mit Marlon (Orlando Bloom) und Hugh (Nick Mohammed) zwei Mitstreiter an Bord. Anfangs läuft die Aktion erstaunlich gut. Doch bald droht ihre Tarnung aufzufliegen. Ob da Zeit bleibt, um die Reunion der Mittelerde-Gefährten Bloom und Bean ausgiebig zu feiern, ist fraglich. Dafür klingt „Deep Cover“ (seit dem 12.06. exklusiv bei Prime Videoo) auf dem Papier durchaus vielversprechend – nicht zuletzt dank des namhaften Casts. Etwas skeptisch stimmte uns allerdings der Hinweis, dass das Drehbuch unter anderem von den Autoren der letzten „Jurassic World“-Trilogie stammt. Ein Warnsignal für Stu und Johannes? Oder verbirgt sich hier tatsächlich eine clevere Comedy-Perle? Finden wir es heraus.

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