Lee Cronin’s The Mummy | Das Grauen wird ausgebuddelt: „Evil Dead Rise“-Macher entfesselt albtraumhaften Fluch

Vor allem dank des Blockbusters von 1999 mit Brendan Fraser und Rachel Weisz verbinden die meisten Zuschauer*innen mit „Die Mumie“ vor allem großes, unterhaltsames Abenteuerkino, doch die Ursprünge der Reihe liegen im klassischen Horror, der das Publikum schon damals verängstigte und schockierte. Genau daran knüpft nun Lee Cronin an: Der Regisseur von „Evil Dead Rise“ bringt mit „Lee Cronin’s The Mummy“ ab dem 16. April eine deutlich düsterere Neuinterpretation in die deutschen Kinos. Im Mittelpunkt steht diesmal keine Gruppe tapferer Abenteurer, sondern eine Familie, deren Tochter Katie vor Jahren im Wüstengebiet von Kairo verschwunden ist – und plötzlich wieder auftaucht, gefunden in einem Sarkophag, lebendig, aber auf beunruhigende Weise verändert. Mit ihrer Rückkehr ins Elternhaus beginnt der unausweichliche Albtraum, der die Familie immer tiefer in den Schrecken zieht. Chris sowie das „Schocker mit Schlogger“-Duo Schlogger und Stu haben sich „Lee Cronin’s The Mummy“ angesehen und klären im Podcast, ob der Film nur seine Figuren in Angst versetzt oder auch das Publikum nachhaltig erschüttert.

Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch!

Trailer

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Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)

Normal | Actionfilm mit Bob Odenkirk – zwischen „Nobody“-Vergleich und eigenem Stil

Was ist schon normal? Noch vor wenigen Jahren hätte wohl kaum jemand erwartet, dass ausgerechnet „Better Call Saul“-Star und Komiker Bob Odenkirk zur glaubwürdigen Action-Hauptfigur avanciert, doch spätestens seit dem Überraschungserfolg von „Nobody“ und dessen Fortsetzung hat sich dieses Bild grundlegend gewandelt. Nun kehrt der inzwischen 63-jährige Darsteller mit „Normal“ auf die große Leinwand zurück, wo er erneut mit Fäusten und Feuerwaffen gegen eine Übermacht an Gegnern antritt. Auf den ersten Blick wirkt der Film wie ein klassischer Nachzügler im Fahrwasser seines eigenen Erfolgs, doch unter der Regie von Ben Wheatley, bekannt für Werke wie „The Meg 2“ und „Kill List“, entfaltet sich ein deutlich vielschichtigeres Szenario. Odenkirk verkörpert den Interims-Sheriff Ulysses, der in der titelgebenden Kleinstadt eigentlich nur die Stellung halten soll, bis der reguläre Sheriff eintrifft – ein vermeintlich ruhiger Job, der jedoch durch einen eskalierenden Banküberfall abrupt in einen erbitterten Überlebenskampf umschlägt. Plötzlich sieht sich Ulysses nicht nur mit korrupten Kolleginnen konfrontiert, sondern auch mit verschlagenen Bewohnerinnen und sogar der gefürchteten Yakuza, was dem Film in kompakten 90 Minuten eine beachtliche erzählerische Dichte verleiht. Doch funktioniert diese Mischung aus Action, schwarzem Humor und kleinstädtischer Paranoia wirklich, oder verliert sich „Normal“ in seinen vielen Ideen? Und vor allem: Für welches Publikum lohnt sich der Kinobesuch? Genau diesen Fragen gehen Elias und Stu auf den Grund.

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SCHOCKER MIT SCHLOGGER | Folge 28: Suspiria

Nach zuletzt eher kleinen Titeln steht bei der aktuellen Folge von „Schocker mit Schlogger“ endlich wieder ein waschechter Klassiker auf dem Plan: „Suspiria“ von Dario Argento aus dem Jahr 1977. Ein Film, über den sich hervorragend diskutieren lässt – und genau das tun Schlogger und Stu auch. Es geht um Farben, die Logik von (Alp-)Träumen, Zimmer für Stacheldraht und die Stadt Freiburg im Breisgau. Außerdem legen unsere beiden Prima-Ballerinas noch einen eleganten Walzer aufs Parkett und sprechen über aktuelle Neuerscheinungen – und, um das Thema Horror vollends auszureizen, über Scham, Zahnarztbesuche und Tage ohne Internet. Abgekürzt: Beste SmS-Unterhaltung! Na dann, let’s dance!

Übersicht aller Folgen Schocker mit Schlogger
Schlogger bei Instagram
Stu bei Instagram
Schloggers Website

Hier die YT-Version mit Video

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Thrash (Netflix) | Eine Kleinstadt gegen Hurricane und Haie – oder: Wie wichtig ist das „H“ im Titel?

„Und der Haifisch, der hat Zähne / Und die trägt er im Gesicht“ – so beginnt die „Moritat von Mackie Messer“ von Bertolt Brecht und Kurt Weill aus dem Jahr 1928. Damals gab es weder Netflix noch den norwegischen Genre-Regisseur Tommy Wirkola („Violent Night“) – und genau hier endet auch schon unser kleiner Ausflug in die Hochkultur. Denn „Thrash“, den der Streamingdienst am 10. April veröffentlicht hat, ist ein Mix aus Hai-Horror und Katastrophenfilm. Im Zentrum steht eine australische Küstenstadt, in der die Warnung vor einem Hurrikan der höchsten Kategorie von vielen ignoriert wird. Nur der Marinewissenschaftler Dale Edwards schlägt Alarm und versucht vergeblich, seine Nichte Dakota zu überzeugen. Als der Sturm schließlich auf Land trifft, offenbart sich das ganze Ausmaß der Katastrophe: Gewaltige Wassermassen überfluten die Straßen und spülen zudem hungrige Haie mitten in die Stadt. Das klingt zunächst nach einer Story aus dem Hause The Asylum („Sharknado“), doch zumindest unser Stu würde diesen Vergleich energisch zurückweisen – was allerdings nicht automatisch bedeutet, dass er „Thrash“ für großartig hält. Was genau er zum Film zu sagen hat und wie unser Tele-Stammtisch-Delfin Johannes das Ganze einordnet, erfahrt ihr im Podcast – in dem weder Brecht noch Weill eine Rolle spielen, dafür aber Haie. Und ihre Zähne. Ach ja, und die Frage, ob „Thrash“ tatsächlich Trash ist, steht natürlich auch im Raum – aber sorry, diese Pointe war uns dann doch zu plump für diesen Text. Dann lieber ein Hauch Hochkultur.

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Ready or Not 2 | Blutiges Versteckspiel geht weiter: Zwei Genre-Queens kämpfen ums Überleben

2019 wurde aus einer Hochzeitsfeier und einem eigentlich vergnüglichen Versteckspiel eine ziemlich blutige Angelegenheit: Mit „Ready or Not“ eroberten die Regisseure von „Abigail“ sowie „Scream 5“ und „Scream 6“ die Herzen zahlreicher Genre-Fans. Umso größer dürfte die Freude sein, dass die Fortsetzung „Ready or Not 2“ am 9. April in den deutschen Kinos startet. Neben dem Regie-Duo Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett kehrt auch Genre-Queen Samara Weaving als Final Girl Grace zurück, diesmal unterstützt von Kathryn Newton als ihrer Schwester Faith. Darüber hinaus wartet die Besetzungsliste mit einigen spannenden Namen auf: Sarah Michelle Gellar, „The Pitt“-Arzt Shawn Hatosy, Elijah Wood und sogar Regie-Legende David Cronenberg geben sich die Ehre. Es gibt also einige Gründe, gespannt auf „Ready or Not 2“ zu sein. Doch warum Dom und Stu keine großen Fans der Fortsetzung waren und wie Partycrasher Johannes den Film bewertet, erfahrt ihr im Podcast.

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