Gavagai | Rassismus-Eklat, Affäre und eskalierende Dreharbeiten: Bringt dieser Film Kunst und Realität an ihre Grenzen?

Während einer konfliktreichen Produktion einer modernen »Medea«-Adaption im Senegal sucht Schauspielerin Maja (Maren Eggert) Halt in einer intensiven Beziehung zu ihrem Kollegen Nourou (Jean-Christophe Folly), die jedoch nur von kurzer Dauer ist; erst bei der Berliner Premiere kreuzen sich ihre Wege erneut, wobei alte Emotionen unvermittelt wieder aufflammen, zugleich aber ein rassistisch geprägter Zwischenfall mit einem Sicherheitsbeamten die fragile Situation eskalieren lässt und die Beteiligten in ein moralisches Spannungsfeld zwingt, in dem einfache Antworten zunehmend unmöglich erscheinen, während sich parallel auf der Leinwand die antike Tragödie entfaltet und eine unheimliche Wechselwirkung zwischen Inszenierung und Wirklichkeit entsteht, sodass sich die Frage aufdrängt, wie weit Kunst gesellschaftliche Realität spiegeln oder sogar beeinflussen kann – genau dieser komplexen Gemengelage widmen sich Lida und Johannes in ihrem Podcast zum neuen Kinofilm „Gavagai“ und ordnen ein, ob Ulrich Köhlers Film tatsächlich die angestrebte Tiefe im Umgang mit Themen wie Kolonialismus, Verantwortung und künstlerischer Darstellung erreicht. Ab 30. April im Kino.

Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch!

Trailer

Werdet Teil unserer Community und besucht unseren Discord-Server. Dort oder auch auf Instagram könnt ihr mit uns über Filme, Serien und vieles mehr sprechen.

Thank you very much to BASTIAN HAMMER for the orchestral part of the intro!

I used the following sounds of freesound.org:
16mm Film Reel by bone666138
wilhelm_scream.wav by Syna-Max
backspin.wav by il112
Crowd in a bar (LCR).wav by Leandros.Ntounis
Short Crowd Cheer 2.flac by qubodup

License (Copyright):
Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)

American Sweatshop | Wenn Content krank macht – Ein Blick hinter die Kulissen von Social Media

„American Sweatshop“ ist die neue Regiearbeit von Uta Briesewitz. Die gebürtige Leverkusenerin ist seit über 20 Jahren hinter der Kamera in Hollywood aktiv und arbeitete als Kamerafrau und Regisseurin an Serien wie „The Pitt“ und „Stranger Things“. Mit ihrem Kinofilm, der am 30. April in Deutschland startet, behandelt sie eine ebenso brisante wie interessante Thematik. Im Zentrum der Geschichte steht Daisy (Lili Reinhart), die als Content-Moderatorin täglich problematische Inhalte in sozialen Netzwerken sichtet und löscht. Als sie ein besonders brutales Video sieht und zusammenbricht, ist sie überzeugt, dass die Gewalt real ist, und beginnt, der Sache auf eigene Faust nachzugehen. Daraus entspinnt sich ein Drama – oder doch eher ein Thriller? Darüber und mehr diskutieren Lida und Till im Podcast.

Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch!

Trailer

Werdet Teil unserer Community und besucht unseren Discord-Server. Dort oder auch auf Instagram könnt ihr mit uns über Filme, Serien und vieles mehr sprechen.

Thank you very much to BASTIAN HAMMER for the orchestral part of the intro!

I used the following sounds of freesound.org:
16mm Film Reel by bone666138
wilhelm_scream.wav by Syna-Max
backspin.wav by il112
Crowd in a bar (LCR).wav by Leandros.Ntounis
Short Crowd Cheer 2.flac by qubodup

License (Copyright):
Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)

Movie Cannibals #29 – Slow Burn Horror: Wenn Angst Zeit braucht

Willkommen zurück in der gediegenen Hölle des gepflegten Unbehagens. Diesmal nehmen sich Till (Instagram) und Sero (Linktree) gemeinsam mit Filmkritikerin Lida Bach ein Subgenre vor, das viele unterschätzen – bis es zu spät ist: Slow Burn Horror.

Filme, in denen (scheinbar) nichts passiert… bis plötzlich alles eskaliert. Wie immer starten wir mit unserem Heimkino-Büfett und servieren euch die wichtigsten Neuerscheinungen für Sammelfreaks und Heimkinofetischisten, bevor wir uns ganz langsam in den Abgrund ziehen lassen.

Warum ist Slow Burn Horror oft intensiver als klassische Schockeffekte?
Wieso fühlen sich diese Filme wie ein schleichender Albtraum an?
Ist „langsam“ wirklich gleich „langweilig“ – oder einfach nur nichts für Ungeduldige?

In dieser Folge analysieren wir:

  • 🧠 Die Psychologie des Schreckens – Atmosphäre, Erwartung, unterschwellige Angst
  • 🔥 Atmosphäre statt Action – warum „weniger“ oft mehr ist
  • 🎬 Stilmittel – Kamera, Sounddesign, Tempo und das Spiel mit Stille
  • ⚖️ Die große Frage – Meisterwerk oder prätentiöse Langeweile?

Wir sprechen über prägende Filme wie Hereditary, The Witch, It Follows, The Lighthouse und weitere Genre-Perlen – und zeigen, warum Slow Burn Horror im Kino anders wirkt als zu Hause auf der Couch (Spoiler: TikTok nebenbei killt alles).

Unsere steile These:
Slow Burn Horror ist kein „langsamer Horror“ – sondern der effektivste. Vorausgesetzt, man hat die Aufmerksamkeitsspanne von mehr als drei Sekunden.

Diese Folge ist ein langsames Gift. Sie kriecht unter die Haut, bleibt im Kopf – und entfaltet ihre Wirkung erst, wenn es längst zu spät ist.

👉 Was, wenn das Grauen gar nicht laut sein muss, um dich fertigzumachen?

Zu jeder Folge „Movie Cannibals“ gibt es eine passende Letterboxd-Liste mit allen besprochenen Filmen, damit ihr direkt in den Wahnsinn eintauchen könnt.

Link zur LB-Liste: https://boxd.it/TUDyu

Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch!

Werdet Teil unserer Community und besucht unseren Discord-Server. Dort oder auch auf Instagram könnt ihr mit uns über Filme, Serien und vieles mehr sprechen.

Thank you very much to BASTIAN HAMMER for the orchestral part of the intro!

I used the following sounds of freesound.org:
16mm Film Reel by bone666138
wilhelm_scream.wav by Syna-Max
backspin.wav by il112
Crowd in a bar (LCR).wav by Leandros.Ntounis
Short Crowd Cheer 2.flac by qubodup

License (Copyright):
Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)

Gelbe Briefe | Oscar-nominierter Regisseur İlker Çatak gewinnt auf der Berlinale – lohnt sich sein neues Drama?

Nach der Oscar-Nominierung für seinen Film „Das Lehrerzimmer“ landet Regisseur İlker Çatak mit seinem neuen Werk „Gelbe Briefe“ direkt den nächsten Triumph. Auf der diesjährigen Berlinale wurde das Drama mit dem Hauptpreis des Festivals ausgezeichnet – eine Entscheidung, die durchaus überrascht, nachdem Jurypräsident Wim Wenders im Vorfeld betont hatte, das Kino solle sich aus der Politik heraushalten. Dabei ist die Geschichte über ein Künstler-Ehepaar in der Türkei alles andere als unpolitisch und setzt sich intensiv mit gesellschaftlichen Spannungen auseinander. Paul und Lida haben sich den Film – passenderweise auf der Berlinale – angesehen und sprechen im Podcast darüber, ob sich „Gelbe Briefe“ tatsächlich lohnt, wenn das Drama am 5. März in die deutschen Kinos kommt.

Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch!

Trailer

Werdet Teil unserer Community und besucht unseren Discord-Server. Dort oder auch auf Instagram könnt ihr mit uns über Filme, Serien und vieles mehr sprechen.

Thank you very much to BASTIAN HAMMER for the orchestral part of the intro!

I used the following sounds of freesound.org:
16mm Film Reel by bone666138
wilhelm_scream.wav by Syna-Max
backspin.wav by il112
Crowd in a bar (LCR).wav by Leandros.Ntounis
Short Crowd Cheer 2.flac by qubodup

License (Copyright):
Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)

The Chronology of Water | Kristen Stewarts Regiedebüt im Kritiker-Check: Überzeugt das intensive Biopic-Drama?

Mit „The Chronology of Water“ wagt Kristen Stewart ihr Regiedebüt – und wählt dafür die bewegenden Memoiren der Profi-Schwimmerin und Schriftstellerin Lidia Yuknavitch als Vorlage. Das Drama erzählt von einem Leben, das von Traumata, Drogen, zerbrochenen Träumen und enttäuschten Hoffnungen geprägt ist, zugleich aber auch von der rettenden und transformierenden Kraft der Kunst. Inhaltlich schlägt das Biopic keine radikal neuen Kapitel auf, setzt jedoch formal auf eine eigenwillige, stilistisch ambitionierte Inszenierung, die klassische Erzählmuster bewusst hinter sich lassen möchte. Ob dieser künstlerische Ansatz aufgeht und wie überzeugend Stewart ihre literarische Vorlage auf die Leinwand überträgt, diskutieren Laura, Tim und Lida ausführlich im aktuellen Podcast, der ab sofort zum Anhören bereitsteht. „The Chronology of Water“ startet am 5. März in den deutschen Kinos und dürfte vor allem Filmfans ansprechen, die sich für anspruchsvolle Biopics, literarische Adaptionen und intensive Charakterstudien interessieren.

Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch!

Trailer

Werdet Teil unserer Community und besucht unseren Discord-Server. Dort oder auch auf Instagram könnt ihr mit uns über Filme, Serien und vieles mehr sprechen.

Thank you very much to BASTIAN HAMMER for the orchestral part of the intro!

I used the following sounds of freesound.org:
16mm Film Reel by bone666138
wilhelm_scream.wav by Syna-Max
backspin.wav by il112
Crowd in a bar (LCR).wav by Leandros.Ntounis
Short Crowd Cheer 2.flac by qubodup

License (Copyright):
Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)

Scroll to Top
Scroll to Top