So klingt das Leben | Nach dem Schiffsunglück: Kann Musik eine zerbrochene Gemeinschaft wieder vereinen?

Mit „So klingt das Leben“ startet am 16. Juli ein spanisches Drama in den deutschen Kinos, das von Trauer, Zusammenhalt und einem Neuanfang erzählt. Zwei Jahre nach einem tragischen Schiffsunglück ringt ein kleines Fischerdorf noch immer mit den Folgen der Katastrophe. Als die Dorfgemeinschaft ihr traditionelles Musikensemble wiederbeleben möchte, übernimmt die 18-jährige Andrea die Leitung – auch, um das Andenken an ihren verstorbenen Vater zu bewahren. Doch der Weg zurück zur Gemeinschaft ist von schmerzhaften Erinnerungen, Zweifeln und ungelösten Konflikten geprägt. Ob sich „So klingt das Leben“ lohnt und wie der Film überzeugt, besprechen MJ und Britt-Marie im Podcast.

Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch!

Trailer

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Thank you very much to BASTIAN HAMMER for the orchestral part of the intro!

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16mm Film Reel by bone666138
wilhelm_scream.wav by Syna-Max
backspin.wav by il112
Crowd in a bar (LCR).wav by Leandros.Ntounis
Short Crowd Cheer 2.flac by qubodup

License (Copyright):
Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)

Was haben wir gelacht | Frauen im 90er-Jahre-TV: Zwischen Pointen, Macht und Ausgrenzung

„Was haben wir gelacht“ erzählt erstmals die Geschichte des Unterhaltungsfernsehens der 90er Jahre konsequent aus weiblicher Perspektive, wenn Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins auf ihre Karrieren in einer Zeit zurückblicken, in der Frauen im TV häufig auf Nebenrollen festgelegt waren, als reine Pointe funktionierten und weiblicher Humor nicht selten als Quotengefahr galt, während prägende Formate wie „Wetten, dass…?“, die „Harald Schmidt Show“ und später „TV total“ das Bild einer ganzen Generation bestimmten und männliche Stimmen den Ton angaben; die Dokumentation von Eva Müller und Isabel Schneider verbindet persönliche Erinnerungen mit einer kritischen Medienzeitreise und fragt, wie sehr diese Ära das heutige Fernsehen geprägt hat. MJ und Stu haben sich die Doku, die am 16. Juli in die Kinos kommt, bereits angeschaut und sprechen im Podcast ausführlich über den Film, seine Perspektiven und die Entwicklung von Humor, Macht und Gleichberechtigung im deutschen TV.

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Sechswochenamt | Trauer und Ausnahmezustand: Dieses bewegende Drama geht unter die Haut

Nach dem Tod ihrer Mutter gerät Lores Leben aus dem Gleichgewicht. Während die Corona-Pandemie jede Form von Nähe verdrängt und die Menschen zunehmend isoliert, versucht die 25-Jährige zwischen familiären Spannungen, gesellschaftlichen Konventionen und der Auflösung ihres Elternhauses einen Umgang mit ihrer Trauer zu finden. „Sechswochenamt“, der am 18. Juni in die deutschen Kinos kommt, erzählt eindringlich von Verlust, Einsamkeit und einem persönlichen Ausnahmezustand – getragen von der starken Hauptdarstellerin Magdalena Laubisch und der authentischen Inszenierung von Jacqueline Jansen. MJ und Stu sprechen im Podcast über das Drama, die Frage, wie man richtig trauert, und darüber, welche emotionale Wirkung der Film bei ihnen hinterlassen hat.

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Die kleine Amélie oder der Charakter des Regens | Die Sinnkrisen einer Dreijährigen

Der Oscar-nominierte Animationsfilm „Die kleine Amélie oder der Charakter des Regens“ erzählt von der aus Belgien stammenden Amélie, die als jüngstes von drei Kindern im Japan der 1960er-Jahre aufwächst. Zwischen alltäglichen Entdeckungen und den Eindrücken ihrer Umgebung erlebt die Zweijährige eine unbeschwerte Kindheit, bis ein unerwartetes Ereignis kurz vor ihrem dritten Geburtstag ihre vertraute Welt verändert. Damit widmet sich der Film Themen wie Erinnerung, Verlust und dem Übergang von früher Kindheit zu einem neuen Verständnis der eigenen Umwelt. Was genau hinter „Die kleine Amélie oder der Charakter des Regens“ steckt und was Zuschauer*innen ab dem 11. Juni erwartet, besprechen MJ und Kathi im Podcast.

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Best of Cinema | Die Drei Tage des Condor (am 05.05. zurück im Kino)

Endlich kehrt das New Hollywood zurück auf die große Leinwand: Mit „Die drei Tage des Condors“ ist im Rahmen von Best of Cinema am 5. Mai ein spätes Highlight dieser prägenden Filmära wieder im Kino zu sehen. Der Thriller von Sydney Pollack aus dem Jahr 1975 inszeniert Robert Redford als CIA-Analysten, der unschuldig in eine weitreichende Verschwörung gerät und verzweifelt versucht, sein eigenes Überleben zu sichern. Der Film genießt bis heute den Ruf, zu den besten Paranoia-Thrillern des New Hollywood zu zählen – spannend, politisch aufgeladen und atmosphärisch dicht. Doch hält dieses Renommee auch einer heutigen Sichtung stand, oder hat der einstige Glanz im Laufe der Jahrzehnte an Strahlkraft verloren? Diskussionswürdig ist dabei vor allem die einzige größere Frauenfigur, verkörpert von Leinwandlegende Faye Dunaway, deren Darstellung aus heutiger Perspektive Fragen aufwirft. Ebenso stellt sich die Frage, wie zeitlos die Inszenierung tatsächlich wirkt. Über all das spricht unser Best-of-Cinema-Host im Podcast – gemeinsam mit seinen Gästen MJ und Stu, die den Klassiker noch einmal genau unter die Lupe nehmen.

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