Lisa Frankenstein | Tim Burton trifft auf John Hughes

Holt das gute FCKW-Haarspray aus der Mottenkiste, legt eure „Disintegration“-Vinyl von The Cure auf den Plattenspieler und schwelgt in vergangenen Zeiten. „Lisa Frankenstein“ entführt uns in die schräge, verschrobene und bittersüße Welt der späten 1980er Jahre. Dort erwacht ein Toter, vielleicht durch ein Wunder oder einfach nur einen schnöden Blitz, zum Leben. Obwohl er aufgrund mangelnder Grabpflege nicht alle seine Körperteile ordnungsgemäß nutzen kann, erobert er rasch das Herz der Hauptfigur. Was folgt, ist eine schwarzhumorige Romanze, die sich irgendwo zwischen „Pretty in Pink“, „Nekroromantik“, „Corpse Bride“ und „Jennifers Body“ befindet. Der letzte Titel ist übrigens kein Zufall. Beide Filme wurden von der Oscar-Preisträgerin Diablo Cody geschrieben und beide hatten oder haben Schwierigkeiten, ihr Publikum zu finden. Rino und Stu reden im Podcast über merkwürdige Story-Entscheidungen, diskutieren den Look & Feel des Films und stellen sich die Frage, ob „Lisa Frankenstein“, der am 22. Februar startet, vielleicht in ein paar Jahren als Kultfilm gehandelt wird.

Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch.

Trailer

Thank you very much to BASTIAN HAMMER for the orchestral part of the intro!

I used the following sounds of freesound.org:
16mm Film Reel by bone666138
wilhelm_scream.wav by Syna-Max
backspin.wav by il112
Crowd in a bar (LCR).wav by Leandros.Ntounis
Short Crowd Cheer 2.flac by qubodup

License (Copyright):
Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)

WHAM! – Wake me up before you binge! (Netflix)

„Last Christmas, I gave you my heart“…
Hand hoch, wer noch nicht mit diesem alljährlichen Feiertagsdauerbrenner beglückt – oder belästigt – wurde? Mitten im heißen Hochsommer bekommen wir zwar zum Glück keine Neuauflage von „Last Christmas“ auf die Ohren, dafür aber die Geschichte von dem legendären 80er-Pop-Duo dahinter auf die Augen. Netflix hat mit „WHAM!“ einen Dokumentarfilm produziert, der über die Anfänge des britischen Erfolgsgespanns zu Schulzeiten berichtet und dabei sogar unter anderem auf Original-Stimmenaufnahmen von Frontsänger und Pop-Legende George Michael selbst zurückgreift.

Da Dom aber absolut kein Fan von „Last Christmas“ ist – wie man bei der unmotivierten Anmoderation unschwer heraushören kann, hat er sich für die Besprechung kurzerhand Britt-Marie geschnappt, die zwar kein Fan-Girl ist, aber doch eine gesunde Neugier und eine Schwäche für die modisch entgleisten 80er zu haben scheint. Was „WHAM!“, den ihr seit dem 5. Juli auf Netflix sehen könnt, aber außerdem noch so zu bieten hat, erfahrt ihr in diesem Podcast. Und keine Bange, Dom wird nie wieder versuchen zu singen, wenn ihr auf Play drückt.

Viel Spaß mit der neuen Folge des Tele-Stammtischs!

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