CECI N’EST PAS UNE CRITIQUE #8 | The Neon Demon oder: Vomitus Oculi, Hex Hex!

Wenn man in unserer Redaktion nachfragen würde, welche drei Redakteure wohl am besten geeignet sind, eine neue Modekollektion vorzustellen, dann könnte es durchaus sein, dass Stu, Schlogger und Max am Ende die Auserwählten sind. Aber nicht, weil sie einen formidablen Kleidungsstil haben (das natürlich auch), sondern weil sie sich sehr frisch mit Nicolas Winding Refns THE NEON DEMON befasst haben. Wir können versprechen: Der Film wird genauso auseinandergenommen wie Elle Fanning – kleine Lesung von Süskinds DAS PARFÜM inklusive.

Seid gespannt… wir waren es auch!

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CECI N’EST PAS UNE CRITIQUE | #7: Das melancholische Mädchen oder: Badewannenpenismann, singend! (Dauerspoilersendung!)

Es ist sicherlich hilfreich, dass es ein verregneter Sonntagmorgen war, als dieser Text zu unserer neusten Ausgabe „Ceci N’Est Pas Une Critique“ entstanden ist. Denn in der 7. Episode unterhalten sich Schlogger, Max und Stu über „Das melancholische Mädchen“. Eine Verschmelzung von Essay und Experimentalfilm, Satire und sarkastischer Komödie.

Ein gefundenes Fressen, sich darüber zu unterhalten, was der in 14 Kapitel aufgeteilte Film aussagen möchte. Eine Anklage, eine Verballhornung, ein Dokument gesellschaftlicher Erwartungen sowie Forderungen? Alles oder vielleicht doch gar nichts davon? Klar ist, es könnte melancholisch werden. So wie dieser Text, der sich das Wochenende ohne Regen zurückwünscht und die Freiheit auszuschlafen.

Aber auch für weniger gut Ausgeschlafene unter euch gilt natürlich wie immer: Absolute Dauerspoilersendung. Ihr seid hiermit gewarnt worden.

Viel Spaß mit der neuen Folge des Tele-Stammtischs!

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CECI N’EST PAS UNE CRITIQUE | #6: The Florida Project oder: Die Vorteile bedürfnisorientierter Erziehung (Dauerspoilersendung!)

Kommt an Muttis Busen, denn Schlogger, Max und Stu reden in der neuesten Folge unserer Pseudo verkopften Sause über Sean Bakers „The Florida Project“. Ein Film über Kinder, die in Armut leben und dabei gleich das Disneyland vor der Nase haben. Das Sinnbild für Glückseligkeit aus der Retorte und Träume aus dem Kommerzkatalog.

Doch das – so viel sei verraten – wird nur am Rande behandelt. Viel mehr interessiert unser Trio Intellektuale die Frage, was der Film uns über Erziehung erzählt und welchen Blickwinkel wir auf Kinder und ihre Eltern haben. Dafür gilt aber natürlich wie immer: Absolute Dauerspoilersendung. Ihr seid hiermit gewarnt worden.

Viel Spaß mit der neuen Folge des Tele-Stammtischs!

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CECI N’EST PAS UNE CRITIQUE | #5: Burning oder: Schrödingers südkoreanische Katze (Dauerspoilersendung!)

Es wird mal wieder Zeit, bei „Ceci n’est pas une critique“ mit der Interpretationsbrille auf einen Film zu schauen. Dieses Mal auf den südkoreanischen „Burning“, der zu den besten Filmen von 2018 zählt – zumindest aus Sicht des Feuilletons. Schlogger, Max und Stu haben sich an das elegische Werk von Regisseur Lee Chang-dong herangetraut und dabei viel gefunden, was als Schlüssel dienen könnte, um die Geschichte rund um Jongsu, Haemi und Ben sowie eine anscheinend nicht existente Katze zu verstehen.

Es geht um die immer wiederkehrenden Elemente von Feuer und Wasser, die Frage, wie das Wunsch-Ich eine Beziehung zerstören kann und wie sinnvoll es ist, die Begriffe „Burning“ und „Bigger Boobs“ zu googeln. Kurz: Der Online-Grimme-Preis ist uns sicher. Aber hört selbst.

Und wie immer gilt auch natürlich einmal mehr: ACHTUNG, DAUERSPOILERSENDUNG. Ihr seid hiermit gewarnt worden.

Viel Spaß mit der neuen Folge des Tele-Stammtischs!

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CECI N’EST PAS UNE CRITIQUE | #4: Aftersun oder Sonne, Strand & Suizid? (Dauerspoilersendung!)

Es ist Sommer in Deutschland und dazu noch sehr warm. Das bedeutet, dass die Käsemauken wieder in die Sandalen gequetscht, das Gelato literweise im Hörnchen versenkt wird und wir alle dankbar für etwas Abkühlung sind. Das wird es bei der neuesten Ausgabe von „Ceci n’est Pas une Critique“ aber nicht geben, denn „Aftersun“ (hierzulande exklusiv bei Mubi erhältlich) spielt während eines heißen Urlaubs in den später 90er Jahren an der türkischen Riviera. Es geht um die 30-jährige Sophie, die sich an einen Urlaub mit ihrem Vater zurückerinnert. Das klingt profan, erweist sich aber als emotionale, clevere wie sehr interpretationsfreudige Abhandlung zu den Themen Erinnerung, psychische Erkrankungen, Abschied und Elternschaft.

Ein famoses Werk, welches selbst die Gletschertränensäcke von Schlogger, Max und Stu zum Schmelzen brachte. Aber trotz salziger Wimpern haben sie es geschafft darüber zu reden, was sie in „Aftersun“ sehen. Herausgekommen sind zwei unterschiedliche Sichtweisen, die sich grob in „Optimismus“ und „Pessimismus“ unterteilen lassen. Egal also, ob ihr jetzt neugierig seid oder auch nicht: ihr solltet unbedingt auf Play drücken. Glaubt uns, wir wissen, was gut ist.

Und wie immer gilt auch natürlich einmal mehr: ACHTUNG, DAUERSPOILERSENDUNG. Ihr seid hiermit gewarnt worden.

Viel Spaß mit der neuen Folge des Tele-Stammtischs!

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