Virginia Woolf’s Night & Day | Zwischen Mathematik und Emanzipation: Lohnt sich das Historiendrama?

In diesem Podcast verrät euch Stu dank Sven, ob sich „Virginia Woolf’s Night & Day“ lohnt und warum sich ein Kinobesuch ab dem 9. Juli auszahlen könnte. London im Jahr 1910: Katharine Hilbery (Haley Bennett), Enkelin eines berühmten Dichters, interessiert sich weit mehr für Mathematik als für eine standesgemäße Ehe. Als ihre Familie sie dazu drängt, ihren langjährigen Freund William (Jack Whitehall) zu heiraten und ihre wissenschaftlichen Ambitionen aufzugeben, gerät ihr Leben aus dem Gleichgewicht. Bei einer Teegesellschaft begegnet sie der engagierten Frauenrechtlerin Mary (Lily Allen) und dem charmanten Verleger Ralph Denham (Elyas M’Barek), der ihre Überzeugungen gehörig ins Wanken bringt. Während ein Komet den Himmel über London erhellt und persönliche Schicksalsschläge alles verändern, muss Katharine erkennen, dass ihre größte Entdeckung nicht in den Sternen, sondern in ihrem eigenen Herzen auf sie wartet.

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Glennkill: Ein Schafskrimi | Wolliges Whodunit – Hugh Jackmans Lämmer schweigen eher selten

Schafe sind im Kino sträflich unterrepräsentiert – dabei liegen die Ideen doch praktisch auf der Weide: „Super Mährio Galaxy“, „Mähtal Kombat 2“ oder das Musiker-Biopic „Mähchel“. Hollywood lässt hier seit Jahren Chancen liegen. Doch am 14. Mai kommt endlich Bewegung in die Sache, denn mit „Glennkill: Ein Schafskrimi“ startet die Verfilmung des Bestseller-Romans in den Kinos. Im Zentrum steht eine Schafsherde, die einen Mord aufklären will – ein ebenso origineller wie charmanter Ansatz für einen klassischen Whodunit. Stu, der die Vorlage vor langer Zeit gelesen hat, war entsprechend gespannt auf die Umsetzung, nicht zuletzt, weil er seit seiner Kindheit eine Schwäche für die mähenden Wollträger hegt. Sam – die übrigens großen Wert darauf legt, nicht Samähnta genannt zu werden – steht Schafen eher neutral gegenüber, dafür ist sie umso angetaner von Hugh Jackman, der hier gemeinsam mit Emma Thompson zur hochkarätigen Besetzung gehört. Klingt also nach einer soliden Grundlage für einen gelungenen Film. Doch kann die Krimi-Komödie von „Minions“-Regisseur Kyle Balda diese Erwartungen tatsächlich erfüllen? Wie schlägt sich die deutsche Synchronisation mit Anke Engelke und Bastian Pastewka in zentralen Rollen? Und haben wir es hier womöglich mit dem besten Whodunit-Mähsterwerk seit dem letzten „Knives Out“ zu tun? All das und mehr klären wir im Podcast.

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Der Magier im Kreml | Tarantino hasst Paul Dano – wir feiern ihn, besonders in seiner Rolle als Putins Verbündeter

Quentin Tarantino mag Paul Dano nicht. Schade, aber sein Problem. Denn Manuel und Stu mögen Paul Dano – vor allem in seiner neuesten Rolle im satirischen Politdrama „Der Magier im Kreml“. Darin verkörpert er Wadim Baranow, eine (angeblich) fiktionale Figur, die Wladimir Putin dabei half, an die Macht zu kommen und diese auch zu festigen. Mit Jude Law als Putin sowie Alicia Vikander und Jeffrey Wright in weiteren Rollen ist der Film vom französischen Kultregisseur Olivier Assayas glänzend besetzt. Doch wo genau liegen die Stärken und Makel der Literaturverfilmung, die am 9. April in die deutschen Kinos kommt. Manuel und Stu verraten euch im Podcast, warum sich ein Kinobesuch lohnt und worauf man besonders achten sollte.

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Der Astronaut – Project Hail Mary | Ryan Gosling strandet im All – und muss ganz nebenbei die Sonne und die Menschheit retten

Nach „Der Marsianer“ nimmt sich Hollywood mit „Der Astronaut“ die nächste Vorlage von Bestsellerautor Andy Weir vor und bringt dessen Roman „Project Hail Mary“ als großes Science-Fiction-Abenteuer ab dem 19. März auf die Leinwand. Im Mittelpunkt steht der Naturwissenschaftslehrer Ryland Grace (Ryan Gosling), der ohne Erinnerung an Bord eines Raumschiffs erwacht – Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Während seine Erinnerungen nur langsam zurückkehren, erkennt er, dass er Teil einer entscheidenden Mission ist. Eine rätselhafte Substanz bedroht die Sonne und damit das Überleben der Menschheit. In den Tiefen des Alls beginnt für Grace ein Wettlauf gegen die Zeit: Mit seinem wissenschaftlichen Wissen versucht er herauszufinden, was hinter der Bedrohung steckt und wie sich die Katastrophe verhindern lässt – bis eine unerwartete Entdeckung seine Mission in ein neues Licht rückt. Kann „Der Astronaut“ an die Qualität von „Der Marsianer“ anknüpfen? Gelingt es den Regisseuren Phil Lord und Christopher Miller, die zuvor unter anderem für „The Lego Movie“ und „Spider-Man: Into the Spider-Verse“ mitverantwortlich waren, der Verfilmung ihren unverwechselbaren kreativen Stil zu verleihen – oder erwartet das Publikum ein eher klassischer Science-Fiction-Blockbuster? Kathi, Johannes und Chris teilen ihre Eindrücke zur Adaption des beliebten Romans und liefern damit einige Antworten auf diese Fragen und jede Menge Meinung. Viel Spaß!

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Für immer ein Teil von dir – Reminders of Him | Große Gefühle, großes Kino: Die neue Colleen Hoover-Verfilmung ist da

Nach Jahren in Haft wegen eines tödlichen Autounfalls kehrt Kenna („Longlegs“-Ermittlerin Maika Monroe) in ihre Heimatstadt zurück, entschlossen, ihr Leben neu zu ordnen. Doch ihre Vergangenheit erschwert jeden Neuanfang: Sie findet weder Arbeit noch darf sie Kontakt zu ihrer Tochter aufnehmen, die sie im Gefängnis zur Welt brachte und bislang nie sehen durfte. Die Großeltern des Kindes machen unmissverständlich klar, dass sie Kenna aus dem Leben des Mädchens fernhalten wollen. Unterstützung und Halt findet sie bei Ledger (Tyriq Withers), einem Barbesitzer und ehemaligen Profisportler – zugleich dem besten Freund ihres verstorbenen Partners. Zwischen Schuldgefühlen, Misstrauen und aufkeimender Liebe entsteht eine Beziehung, die alte Wunden aufreißt und alle Beteiligten vor eine schmerzhafte Zerreißprobe stellt. „Für immer ein Teil von dir – Reminders of Him“ vereint großes Gefühlskino mit der einfühlsamen Handschrift von Bestsellerautorin Colleen Hoover, die seit ihrer ersten Romanverfilmung „Nur noch ein einziges Mal – It Ends With Us“ die filmische Melodrama-Welt fest im Griff hat. Am 12. März startet die neueste Hoover-Verfilmung in den deutschen Kinos, und Sam sowie Stu besprechen diese so bewegend wie möglich – Taschentücher sind ausdrücklich erlaubt.

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